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Subventionen für Unternehmen
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Subventionen für Unternehmen

Wer wollte nicht schon mal sein eigener Chef sein? Die Lage auf dem Arbeitsmarkt ist unsicher, die Kollegen nerven einfach nur oder man befindet sich selbst als hoffnungslos unterbezahlt und/oder unterfordert. Was läge also näher als sein eigenes Unternehmen zu gründen? Zunächst einmal Vieles, denn für so ein Unternehmen braucht man Startkapital (je nach Unternehmensform z.B. GmbH). Dieses kann man sich bei Banken verschaffen... oder bei Gesellschaftern bzw. Kommanditisten. Es gibt viele Möglichkeiten, aber die wahrscheinlich Angenehmste und Unkomplizierteste liegt darin, Fördermittel zu beantragen. Fördermittel werden von der Europäischen Union, vom Staat oder von seinen Ländern an (oftmals) private Unternehmen erteilt und ausgegeben. Subventionen bekommen auch Unternehmen (Druckereien) bei denen man ein Fotobuch erstellen kann.

Subventionen für Unternehmen und deren vielfältige Formen


Es gibt sehr vielfältige Formen von Subventionen z.B. jene die selbst finanziell schwachen, sogar Arbeitslosen, ein zinsgünstiges Darlehen zur Verfügung stellen (Berlin: "Existenzgründungsdarlehen"). Ein weiteres Beispiel für Subventionen für Kleinunternehmer, ist die sogenannte "Meistergründungsprämie", welche Handwerksmeister bei der Existenzgründung finanziell unterstützen soll. Die Meistergründungsprämie ist von ihrer Art her ein Zuschuss der länderabhängig (NRW und Berlin) zwischen 7.500 € und 10.230 € schwankt. Es muss dabei keine Rückzahlung der Prämie erfolgen. Trotz Großzügigkeit von staatlicher Seite her, muss man auch hier zumindest eine erfolgversprechende Geschäftsidee vorweisen können. Auch der Staat will nicht in ein Verlustgeschäft investieren. Es existiert noch eine Vielzahl weiterer Subventionsarten, die wesentliche Bereiche volkswirtschaftlicher Interessen abdecken. So u.a. diverse Zuschüsse in der Agrarwirtschaft, welche Höchst- und Mindestpreise ausgleichen. Selbst die EU greift in die Agrarwirtschaft mithilfe von Subventionen ein, und zwar in Form von Ausfuhrprämien und Ausfuhrerstattungen. Ziel dieser Marktbeeinflussungen ist es, die Konkurrenzfähigkeit auf dem Weltmarkt beizubehalten, bzw. den Binnenpreis innerhalb der EU auf stabilem Niveau.

Subventionen für Unternehmen und der Subventionsaspekt der dahinter steht

Ein weiterer sehr wichtiger Subventionsaspekt besteht in der "Übernahme externer Kosten". Um Unternehmen einen Anreiz zu bieten, sich in einer bestimmten Region anzusiedeln oder bei der Umrüstung auf umweltfreundliche Technologien, werden auftretende (Mehr-)Kosten entweder zu einem bestimmten Prozentsatz oder vollständig subventioniert. Dies ist ein löblicher Ansatz, führt aber in bestimmten Situationen zu einem z.T. janusköpfigen Förderverhalten. So auch die derzeitige Subventionierungspolitik von Bundesumweltminister Sigmar Gabriel, bei der der Neubau von modernen Kohlekraftwerken unterstützt werden soll. Dies würde zu Ungunsten derjenigen Unternehmen ausfallen, die tatsächlich klimafreundliche Technologien einbauen wollen, denn die Fördermittel für "moderne" Kohlekraftwerke und "tatsächlich" klimafreundliche Technologien stammen aus dem selben Etatbereich. Und jeder Etat ist nun einmal begrenzt. Die Liste von Subventionsarten ist lang, die Liste von verschwendeten Fördergeldern auch. Nichtsdestoweniger bleiben staatliche Zuschüsse wichtig, denn so manches Subventionsprogramm hilft auch Existenzneugründern und mittelständischen Unternehmen beim erfolgreichen Wirtschaften. Man sollte aber auch beachten, dass viele Steuergelder in Form von Fördermaßnahmen in den Bereich von Lobbyparteien fließen.