Geldmarkt
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Geldmarkt


Ein Markt zeichnet sich dadurch aus, dass dort Anbieter und Nachfrager auftreten. So auch auf dem Geldmarkt. Auf dem Geldmarkt herrscht dann Gleichgewicht, wenn das gesamtwirtschaftliche Geldangebot und die Gesamtwirtschaftliche Geldnachfrage exakt miteinander übereinstimmen. Doch wer tritt auf dem Geldmarkt als Anbieter auf? In der Regel wird dies der Staat sein, da er das Monopol auf die Geldschöpfung besitzt. Vertreten wird der Staat dabei durch die Zentralbank. Denn mit Beginn der Europäischen Währungsunion wurden die geldpolitischen Aufgaben der Deutschen Bundesbank entzogen. Seit dem obliegen diese Aufgaben dem System der Europäischen Zentralbanken. Der Geldmarkt spielt auch bei der KFZ Finanzierung eine Rolle.

Geldmarkt und Geldnachfrage


Unter Geldnachfrage verstehen wir die Bereitschaft eines Wirtschaftssubjektes, Geld in seiner Kasse zu haben. Als Nachfrager treten auf dem Geldmarkt z.B. die Unternehmen oder die privaten Haushalte auf. Die privaten Haushalte bilden in der Regel Ersparnisse. Diese Ersparnisse sind der Restbetrag zwischen Einkommen und Konsum. Das Ziel der privaten Haushalte ist es ein Vermögen zu halten, mit dem sie später Waren oder Dienstleistungen, wie z.B. Urlaub, zur Befriedigung der persönlichen Bedürfnisse erwerben möchten. Auf dem Geldmarkt treten zwei verschiedene Formen von Geld auf. Zum einen das Geld von der Zentralbank und zum anderen das Geld der Geschäftsbanken. Der Unterschied ist wie folgt definiert: Das Geld der Zentralbank ist in Form von Bargeld (Münzen und Banknoten) oder als Sichtguthaben bei der Notenbank vorhanden. Dieses Geld wird von privaten Haushalten, Unternehmen oder den Geschäftsbanken als Guthaben bei der Zentralbank oder als Bargeld verwendet. Die Zentralbank bringt das Geld in den Umlauf. Dies geschieht folgendermaßen: Die Zentralbank kauft von anderen Wirtschaftssubjekten, z.B. Geschäftsbanken bestimmte Wertgegenstände oder sie gewährt Kredite, z.B. zum Reisen buchen. Die Zentralbank arbeitet also mit dem Geld. Der dabei entstehende Gewinn wird als Zentralgeld bezeichnet.

Geldmarkt und die zweite Form des Geldes


Ganz anders bei der zweiten Form des Geldes, welches auf dem Geldmarkt zum Vorschein kommt. Mit dem so genannten Geschäftsbankengeld meint man das Geld, welches durch die Geschäftsbanken in Form von Sichtguthaben geschaffen wird. Sichtguthaben zeichnen sich dadurch aus, dass sie zu allen Zeiten durch eine Abhebung vom Konto in Bargeld gewandet werden können. Wenn wir über Geschäftsbankengeld sprechen werden häufig auch die Synonyme Giralgeld oder auch Buchgeld verwendet. Diese beiden Begriffe bedeuten jedoch genau das Selbe. Geschäftsbankengeld entsteht, wenn wir z.B. eine Bareinzahlung auf unser Bankkonto vornehmen. Durch diesen Vorgang wird das Zentralbankgeld in Giralgeld umgewandelt. Experten sprechen in diesem Zusammenhang auch von einer passiven Geldschöpfung. Eine größere Bedeutung wird in einer Volkswirtschaft jedoch der aktiven Geldschöpfung zu gesprochen. Die Vergabe eines Kredits zählt zu der Form der aktiven Geldschöpfung. So kann sich der Zahnarzt einen Kredit geben lassen um wichtige Instrumente kaufen zu können. Welche Instrumente das sind, können Sie auf dem Portal http://www.zahnarzt-angst-tipp.de nachlesen.