Unter Geldnachfrage verstehen wir die
Bereitschaft eines Wirtschaftssubjektes, Geld in seiner Kasse zu
haben. Als Nachfrager treten auf dem Geldmarkt z.B. die Unternehmen
oder die privaten Haushalte auf. Die privaten Haushalte bilden in
der Regel Ersparnisse. Diese Ersparnisse sind der Restbetrag
zwischen Einkommen und Konsum. Das Ziel der privaten Haushalte ist
es ein Vermögen zu halten, mit dem sie später Waren oder
Dienstleistungen, wie z.B. Urlaub, zur
Befriedigung der persönlichen Bedürfnisse erwerben möchten. Auf dem
Geldmarkt treten zwei verschiedene Formen von Geld auf. Zum einen
das Geld von der Zentralbank und zum anderen das Geld der
Geschäftsbanken. Der Unterschied ist wie folgt definiert: Das Geld
der Zentralbank ist in Form von Bargeld (Münzen und Banknoten) oder
als Sichtguthaben bei der Notenbank vorhanden. Dieses Geld wird von
privaten Haushalten, Unternehmen oder den Geschäftsbanken als
Guthaben bei der Zentralbank oder als Bargeld verwendet. Die
Zentralbank bringt das Geld in den Umlauf. Dies geschieht
folgendermaßen: Die Zentralbank kauft von anderen
Wirtschaftssubjekten, z.B. Geschäftsbanken bestimmte
Wertgegenstände oder sie gewährt Kredite, z.B. zum Reisen buchen. Die Zentralbank arbeitet also
mit dem Geld. Der dabei entstehende Gewinn wird als Zentralgeld
bezeichnet.
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